∂αѕ вℓαυє αмυℓєтт

Ich drehte mich auf die eine Seite und dann auf die andere doch ich konnte nicht

einschlafen. Der Wind wütete draussen und ich hörte es donnern.

Meine Augenlider klappten nach unten doch sie schraken bei jedem Donnerschlag wieder auf während meine Hände die Kette festkrallten. Jetzt setzte ich mich auf und hüllte mich in der Decke ein die mir bis zum Hals reichte. Doch ich zitterte am ganzen Körper. Wieder fiel mir meine Grossmutter ein die mir dieses blaue Amulett geschenkt hatte und ich war verwirrt. Anfangs war meine Freude grenzenlos über ihr Erbstück. Doch jetzt wusste ich, was es mit dieser Kette auf sich hatte. An einem warmen Sommertag im Juni feierte ich meinen 16. Geburtstag. Meine Eltern organisierten eine Gartenparty. Freunde und Familie kamen wie ich es mir gewünscht hatte. Es gab Kuchen, Muffins,Cupcakes und so viel mehr. In meiner Welt schien schon wieder alles in Ordnung zu sein. Aber es kam anders. Als Krönung und Abschluss kam die Geschenkrunde. Ja okay, ich hatte mich insgeheim schon darüber gefreut aber das Geschenk meiner Grossmutter übertraf alles. Ich riss das Papier weg und sah eine  Schachtel. Sie hatte kleine Goldverzierungen war etwas staubig und sah recht alt aus. Also öffnete ich sie vorsichtig und ein Raunen machte die Runden. Alle waren so entzückt, dass sie nicht bemerkten wie das Amulett sich in mich hineinversetze und ganz langsam Besitz von mir ergriff. Das Funkeln in diesem blauen Stein wiederspiegelte meine Augen und ich empfand eine gewisse Vertrautheit mit diesem Ding.

Jemand sprach mich wohl an, denn meine Augen lösten sich von dem blauen Funkeln und sahen in die Augen meiner Grossmutter.

 

Fortsetzung folgt.....

 

"Melinda. Ich wollte sie dir jetzt schon geben weil ich mir dachte du könntest sie gut gebrauchen und hättest Freude daran. Aber du musst diese Kette gut aufbewahren, dass sie nicht in die falschen Hände geratet. Hörst du Melinda? Es ist sehr wichtig!"

Flüsterte sie und schaute umher ob uns niemand belauschte.

Von diesem Moment an war nichts mehr wie es war.

Plötzlich verdunkelte sich der Himmel und öffnete ein leuchtendes Portal.

Aus diesem kamen schwarze Reiter mit Rüstung geritten und ich fragte mich, ob ich im falschen Film war. Schon schrie meine Grossmutter zu mir " Lauf Melinda, Lauf so schnell du kannst!" Ihre Augen zeigten Angst und Schrecken also rannte ich in die Richtung des Waldes der mir so vertraut war. Doch während ich rannte, sah ich die schwarzen Reiter, wie sie meine Eltern und meine Grossmutter sowie alle andere Erwachsene ins Portal hineinbeförderten.

Tränen schossen in meine Augen, als ich sah wie sie auch die Kinder von ihren Eltern trennten und

gewaltsam in in grosse Käfige speerten.

So abgelenkt hatte ich gar nicht bemerkt, dass ich stehen geblieben bin.

Doch jetzt vernahm ich ein Augenpaar, dass mich sicher schon länger beobachtete.

Schon stürmte ein schwarzer Ritter auf mich zu.

Ich zögerte keine Sekunde und rannte um mein Leben. Hinter mir hörte ich das wütende Schnauben des näherkommenden Pferdes.

Dann sah ich endlich die hohen Bäume. Zum Glück hatte mir mein Vater, als ich noch ein kleines Mädchen war,Klettern beigebracht um an den süssen Honig der Wildbienen zu gelangen. So streifte ich schnell meine Schuhe ab und sprang barfuss auf den Baum. Meine Füsse standen auf spitzige Ästchen und schürften sich an der rauhen und schmutzigen Rinde auf. Es tat höllisch weh doch ich unterdrückte den Schmerz so gut es ging. Als ich gute 3 Meter hoch war, schaute ich nach unten und sah, wie sich der Reiter schwerfällig nach oben hinauf zu ziehen versuchte.

 

Es bleibt spannend...

 

Doch nach einiger Zeit gab er fluchend nach. Er schaute zu mir hinauf und lächelte mich unheimlich an. "Dich kriegen wir auch noch kleines Eichhörnchen. Es wäre aber besser, wenn du hinunter kommst. Vielleicht würden wir Gnade walten lassen mit deinen Alten." Ich bin doch nicht blöd, mich so einem Trottel auszuliefern, in der Hoffnung er gehöre zu den Guten. "Dass können sie ihrer Grossmutter erzählen. Ich komme nicht runter bevor sie die fliege gemacht haben!" Rief ich wütend.

So sagten wir nichts mehr sondern warteten, bis einer von uns nachliess.

Aber schlussendlich wurde es Nacht und er ging wutentbrannt, nachdem er mich abermals versuchte vom Baum zu holen.

 

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